Terminübersicht

11. Dezember 2017 - 11. Juni 2018 |

Keine Termine gefunden

 

Bürgerinnen- und Bürgersprechstunde

Die Bürgersprechstunde wird zukünftig themenbezogen angeboten werden. Die Organisation dafür ist in Arbeit. NeueTermine werden rechtzeitig bekannt gegeben!!!

 

Fraktion DIE LINKE / BSG

 

Stammtisch der Linken

Unser nächster Stammtisch findet wieder wieder im Cafe Rios statt.

Wir treffen uns am 07. Dezember 2017 wieder

im Cafe Rios - um 19.00


 

Der Link zu: "Buntes Haus" Celle

www.bunteshaus.de

Infos und Aktionen vom Buten Haus Celle

 

Für unsere politische und gesellschaftliche Arbeit vor Ort:

„Die Linke KV Celle“

IBAN: DE51 2575 0001 0000 2447 07

BIC: NOLADE21CEL

Sparkasse Celle

 

Mitglied werden!

 
Reichtumsuhr

Reichtumsuhr auf eigener Seite einbinden
Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de

 

Neues Deutschland

 

Weitere Termine in und um Celle

 
 
 
 
 

Anti-AKW-Celle

 

BÜRGERINITIATIVE WIETZE - für den Erhalt unseres Aller-Leine-Tals e.V.

 

NachDenkSeiten

 

Tageszeitung jungewelt.de

 

Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen

 

Nazis raus aus dem Internet

http://www.nazis-raus-aus-dem-internet.de/
 

Portrait von Paul Stern, unser LINKER Direktkandidat für die Bundestagswahl

aus Cz, 08.09.2017












DIE LINKE Celle im Landtags-Wahlkampf



 

Mit zwei Frauen in den Landtags-Wahlkampf

Kreisverband DIE LINKE nominiert Behiye Uca und Ines Lehr

 

Mit zwei Frauen geht der Kreisverband DIE LINKE in Celle in den Landtagswahlkampf. Im Wahlkreis 46 (Celle, Hambühren, Wietze) kandidiert die 46-jährige Behiye Uca, im Wahlkreis 45 (Bergen und der Rest des Landkreises Celle) die 52-jährige Ines Lehr. Für die Partei geht es nach fünf Jahren Abstinenz darum, wieder in den niedersächsischen Landtag einzuziehen. Behiye Uca, die auch im Landesvorstand der Partei sitzt, meint: „Gewerkschaften und Basisinitiativen unterschiedlichster Art vermissen eine linke Stimme im Landtag. Wir stehen dafür, mit fundierter Kritik und eigenen Vorschlägen für Bewegung in den Köpfen und auch bei manchen Entscheidungen zu sorgen.“ Die sogenannte „Alpha-Variante“ zur Bewältigung der Güterverkehrsströme ohne zusätzliche Belastungen für die Heideregion hätte, so Ucas Beispiel, ihre Partei in der vorletzten Legislaturperiode in genau dieser Variante als erste ins Gespräch gebracht. Die Celler Kommunalpolitikerin ist zudem der festen Überzeugung, dass endlich Änderungen in der Sozialpolitik anstehen: „Bei allem Gerede über Deutschlands wirtschaftliche Stärke geht eins im Wahlkampf schon wieder unter: Trotz wachsenden Reichtums steigt die
Kinder- und Altersarmut, und die prekären und befristeten Arbeitsverhältnisse
nehmen zu. Das Land hat verschiedene Möglichkeiten und Wege hier für Verbesserungen zu sorgen, wir machen in unserem Programm entsprechende Vorschläge.“

 

Ines Lehr, die langjährig im Verein Schwarzes Kreuz sowie im Projekt Brückenbau in der Straffälligenhilfe gearbeitet hat und heute als Alltagsbegleiterin in Celle tätig ist, sieht in der Bildungsfrage ein womöglich wahlentscheidendes Thema: „Hier hat die rot-grüne Koalition manche Versprechen nicht gehalten. Die nächsten fünf Jahre sind entscheidend dafür, ob Inklusion und Integration gelingen. Da sollten die Wählerinnen und Wähler nicht auf jene vertrauen, die es nicht vernünftig hinbekommen haben – und das galt ja genauso für die CDU/FDP-Regierung –, sondern einer frischen Kraft eine Chance geben. Und sei es nur in der Weise, dass wir im Landtag die Anderen permanent an ihre Versprechen erinnern, z.B. hinsichtlich der kostenlosen Kita und hinsichtlich der Einstellung von mehr Lehrerinnen und Lehrern.“

 

An den Infoständen der Partei stellen sich die beiden Kandidatinnen ab sofort den Anregungen und Fragen der Wählerinnen und Wähler. Wenn es DIE LINKE über die 5-Prozent-Hürde schafft, hat Celle mit Behiye Uca im übrigen eine weitere Landtagsabgeordnete, denn sie steht auf Platz 5 der Landesliste: „Ich hoffe wir können landesweit genügend Bürgerinnen und Bürger davon überzeugen, dass eine LINKE im Parlament in jedem Fall ein Vorteil für die Demokratie ist. Unsere Wählerinnen und Wähler sollen auch wissen, dass wir unsere Programmatik in handfeste Politik umsetzen wollen. 





Ines Lehr, Behiye Uca

Die Linke Bundestagswahlkampagne 2017




 

DIE LINKE stellt  ihre Wahlkampagne zur #btw17 vor: Sozial. Gerecht. Frieden. Für Alle.


https://www.facebook.com/DietmarBartschMdB/videos/vb.135751919841485/1501234219959908/?type=2&theater


https://www.die-linke.de/mitmachen/linksaktiv/

 

und für den Wahlkampf brauchen wir auch im Lkr. Celle noch engagierte Mitmacher*innen zum Verteilen von Infos und an den Wahlständen. Link anklicken. https://www.die-linke.de/mitmachen/linksaktiv/





LINKE NDS Landtagswahlkandidaten sind aufgestellt

Behiye Uca auf dem 3. weiblichen Listenplatz




<abbr title="Sonntag, 21. Mai 2017 um 17:55" data-utime="1495382102" data-shorten="1" class="_5ptz">21. Mai um 17:55</abbr> ·

Und so sieht unsere Liste zur Landtagswahl 2018 in Vollendung aus:
1. Anja Stoeck
2. Hans-Henning Adler
3. Ursula Weisser-Roelle
4. Herbert Behrens
5. Behiye Uca
6. Lars Leopold
7. Heidi Reichinnek
8. Andreas Brändle
9. Edith Belz
10. Christoph Podstawa
11. Parwaneh Bokah
12. Matthias Wiedenlübbert






Die Blockade bei Rheinmetall am 14.+15. Mai

Der-Krieg-beginnt-hier

 

Geschrieben von DIE LINKE/BSG Fraktion

Veröffentlicht: 15. Mai 2017

Aktionstage gegen Waffenexporteur Rheinmetall

Mit einem Aktionswochenende hat das Jugendnetzwerk für politische Aktionen (JunepA) vormittags am 15. Mai vier Werkstore bzw. Zufahren zum Rüstungskonzern Rheinmetall in Unterlüß blockiert. Wir gratulieren zu dieser tollen Aktion - mehr darüber auf dem Blog von JunepA. Am Sonntag gab es eine Demonstration durch Unterlüß; Behiye Uca hielt da für den Landesvervorstand Die Linke eine Rede, die wir hier dokumentieren:

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich bin gebeten worden, für den Landesverband DIE LINKE hier einige Worte zum Türkei-Geschäft  von Rheinmetall zu sagen.

Die meisten von euch werden es mitbekommen haben:

Rheinmetall will in der Türkei eine Panzerfabrik bauen. Damit will sich der Konzern einen großen Auftrag für den Bau des „Altay”-Panzers sichern. Und er will Aufträge aus Katar an Land ziehen.

Rheinmetall will dabei mit zwei anderen Firmen kooperieren. Beide haben gute Verbindungen zu Erdogan. Das eine ist die türkische Firma BMC. Sie gehört dem Erdogan-Freund Ethem Sancak. Ihm gehören auch mehrere Zeitungen in der Türkei, die den inhaftierten Welt-Reporter Deniz Yücel als Terroristen verunglimpfen und Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Hitler-Bärtchen zeigten. An der Firma BMC sind auch Vertreter des Golfemirats Katar beteiligt. Das neue Gemeinschaftsunternehmen verhandelt mit Katar bereits über die Lieferung von 1.000 gepanzerten Fahrzeugen aus türkischer Produktion. Katar könnte die Fahrzeuge wiederum exportieren – in die zahlreichen Brandherde des Nahen Ostens.

Der zweite Partner ist die Firma Etika Strategi aus Malaysia. Dabei geht es dann um die Märkte in Asien. Die neue Panzerfabrik soll also die Konfliktherde in Nahost und Asien beliefern, ohne dass deutsche Rüstungsexport-Bestimmungen greifen.

Ärger mit der deutschen Bundesregierung befürchten die Rheinmetall-Chefs bisher nicht. Rheinmetall-Chef Armin Papperger sagte gegenüber der Zeitung "Der Tagesspiegel" folgendes,

ich zitiere:

„Wenn wir deutsche Technologie in die Türkei liefern wollen, muss die Bundesregierung zustimmen. Wenn wir in der Türkei deutsche Technologie bauen, muss Deutschland auch das genehmigen. Aber wenn wir mit Partnern in der Türkei einen türkischen Panzer entwickeln und bauen, dann ist die Bundesregierung daran nicht beteiligt.“ - Zitat Ende.

Dieser Strategie müssen wir einen Strich durch die Rechnung machen.

Die Bundesregierung darf sich nicht weiter an die Seite des mörderischen Erdogan-Regimes stellen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Sigmar Gabriel müssen die Rüstungsexporte an den Despoten stoppen, statt Erdogan jetzt auch noch eine eigene Panzerfabrik von Rheinmetall hinstellen zu lassen.

Seit dem Putschversuch im vergangen Jahr sind mehr als 120.000 Staatsbedienstete entlassen worden. Und seitdem sind über 40.000 Menschen in Untersuchungshaft genommen worden.

Der Hochkommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte wirft der türkischen Armee „exzessive Gewalt“ in den Kurdengebieten im Südosten der Türkei vor. Dabei kritisiert die UN insbesondere Panzer-Attacken in dicht besiedelten Gebieten. Mit Satellitenbildern belegt der Bericht massive Zerstörungen von Ortschaften. Das Hochkommissariat nennt 355.000 bis 500.000 Vertriebene aus der Region im Zeitraum Juli 2015 bis Dezember 2016. Bei dem Militäreinsatz wurden rund 2000 Menschen getötet, 800 Angehörige der Sicherheitskräfte und 1200 Zivilisten.

Und die Türkei setzt alles daran, die im syrischen Rojava entstandene Selbstverwaltung zu vernichten.

Wir brauchen einen radikalen Kurswechsel in der deutschen Türkei-Politik. Aus unserer Sicht heißt das:

Sofortigen Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei!
Abzug der in der Türkei stationierten Bundeswehrsoldaten!
Stopp aller Waffenlieferungen in die Türkei!

Und selbstverständlich muss die Gründung der Panzerfirma von Rheinmetall in der Türkei verhindert werden!

Deshalb sind wir heute hier. Setzen wir den blutigen Geschäften von Rheinmetall ein Ende!


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DANKESWORTE Behiye Uca





Sehr geehrter Damen und Herren von der Presse 


Erst einmal möchte ich mich für ihre gute Berichtserstattung bezüglich der Solidaritätskundgebung für meine Schwester bedanken.

Und bitte Sie die Dankesworte zu veröffentlichen .

Mit besten Dank 

Behiye Uca


Liebe Freundinnen und Freunde,

ich bedanke mich bei euch für eure Solidarität und Unterstützung.

Am Vormittag unserer Kundgebung ist Feleknas in Diyarbakir vor Beginn
des Prozesses verhaftet worden. Glücklicherweise wurde sie am frühen
Abend wieder freigelassen. Die Gerichtsverhandlungen wurde auf September
verschoben.

Ich denke, wir haben mit unserer parteiübergreifenden Solidarität ein
deutliches zeichen in die Türkei gesandt, ein Zeichen für Freiheit und
Frieden.

Der Ratsvorsitzende Joachuim Falkenhagen hat es sehr gut zusammengefasst:

"Feleknas Uca und viele andere werden wegen ihrer Meinung zur
Rechenschaft gezogen, inhaftiert oder drangsaliert. Wir dagegen können
unsere Stadt, unser Land, unser Europa mit vielen Ideen voranbringen.
Und deswegen nehmen wir uns selbstverständlich auch die Freiheit, für
Feleknas einzutreten, die ihr Land mit ihren Argumenten bereichern
möchte. Was sind das für schwache Menschen, die dies nicht zulassen wollen."

Mein besondere Dank gilt unseren Gastrednern und Unterstützern: Herrn
Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge, dem Ratsvorsitzenden Joachim
Falkenhagen (FDP), Alexander Wille (CDU), Inga Marks (SPD), Bernd Zobel
(Grüne), Iris Fiss (Unabhängige), Oliver Müller (BSG), Felix ??
(Wählergemeinschaft), Dirk Gerlach (Die Partei), Die Linke -
Kreisverband Celle, Heval Devrim (NAV Dem), Yilmaz Kaba (NAV YEK) und
meiner Familie und allen meinen Freunden.

Eure Behiye Uca







Solidaritätskundgebung für Feleknas Uca

am Dienstag Nachmittag, 25.04.17 16.00 an der Stechbahn in Celle



Pressemitteilung:

 

Solidaritätskundgebung für Feleknas Uca am Dienstag Nachmittag, 25.04.17 16.00
Die Demokratie in der Türkei steht auf der Kippe

Mit großer Sorge schauen viele kurdischstämmige Cellerinnen und Celler
aktuell in die Türkei. Nach dem Referendum steht die Demokratie dort auf
der Kippe. Und man sorgt sich auch um die in Celle geborene Feleknas
Uca, der ab Dienstag in Amed ( Diyarbakir )der Prozess gemacht wird. Deshalb ruft
der Kreisverband der Partei Die Linke zu einer Solidaritätskundgebung
auf. Die Schwester der Angeklagten, das Stadtratsmitglied Behiye Uca,
hat zu dieser Kundgebung als Redner den Oberbürgermeister Dr. Nigge
eingeladen wie auch den Ratsvorsitzenden Joachim Falkenhagen und die
Vorsitzenden einiger Ratsfraktionen: "Es hat mich stolz gemacht, dass
der Celler Stadtrat im vergangenen Herbst einstimmig eine Resolution für
Demokratie, Menschenrechte und Meinungsfreiheit in der Türkei
verabschiedet hat. Die meisten Celler Kurdinnen und Kurden haben dort
ihre familiären Wurzeln. Sie haben Celle längst als neue Heimat
angenommen, trotzdem finden die Entwicklungen in der Türkei ein
besonderes Interesse."

Ihrer Schwester, der seit einigen Jahren wieder in der Türkei lebenden
40-jährigen HDP-Abgeordneten Feleknas Uca, wird jetzt wegen "Propaganda
für eine Terrororganisation" der Prozess gemacht. Feleknas Uca hat seit
ihrem Einzug in das türkische Parlament im Juni 2015 vielen deutschen
Medien Interviews gegeben und immer wieder darauf aufmerksam gemacht,
dass sich in der Türkei Erdogans schon dem Terrorverdacht ausgesetzt
sieht, wer sich öffentlich für die Rechte der Kurdinnen und Kurden
einsetzt. Ihr drohen bis zu 15 Jahre Haft.

Für Behiye Uca ist klar, dass es sich um einen politischen Prozess
handelt, bei dem Fakten keine Rolle spielen. Deshalb bei diesem wie
anderen Prozessen die internationale Öffentlichkeit gefordert: "Wer sich
jetzt einfach von der Türkei abwendet, macht es den Menschen schwerer,
die sich in der Türkei weiterhin für Frieden, Demokratie und
Menschenrechte einsetzen."

Die Kundgebung findet statt am 25.04.17 auf der Stechbahn und beginnt um 16 Uhr.








Behiye Uca wünscht allen Eziden einen frohen "Carsema Sor"

Pressemitteilung zum 19.04.17





 

 Behiye Uca wünscht allen Eziden einen frohen "Carsema Sor"
 Behiye Uca, Kreistagsabgeordnete und Stadtratsmitglied und im
 Landesvorstand der Linkspartei, wünscht allen Eziden ein frohes und
 besinnliches Fest zum „Roten Mittwoch“ („Çarşema Sor“), der dieses Jahr
 auf den 19. April fällt und mit dem im religiösen Kalender der Eziden
 das neue Jahr beginnt. Der „rote Mittwoch“ ist nach êzîdîscher
 Mythologie der Tag, an dem die Schöpfung der Erde vollendet wurde: Die
 Sonnenstrahlen erreichten zum ersten Mal die Erde, so dass sich das
 Firmament rot färbte - daher der Name. Behiye Uca: „Wenn sich die
 Nachrichten bewahrheiten, sind gerade 138 Ezidinnen und Eziden bei den
 Operationen zur Befreiung der syrischen Stadt Rakka aus der
 Gefangenschaft des IS befreit worden. Dies ist für unsere
 Religionsgemeinschaft überall auf der Welt ein Zeichen der Hoffnung.
 Aber noch immmer befinden sich viele ezidische Familien, Frauen und
 Kinder in der Gewalt des IS." Behiye Uca bedankt sich in diesem
 Zusammenhang bei den vielen Cellerinnen und Cellern, die die aus dem
 Shingal-Gebiet nach Celle geflohenen Menschen bei ihrer Integration in
 die deutsche Gesellschaft unterstützen.








Behiye Uca (Die Linke) zum Newroz-Fest

Nein zur Diktatur – Ja zu Demokratie und Freiheit

Behiye Uca (Die Linke) zum Newroz-Fest:

Nein zur Diktatur – Ja zu Demokratie und Freiheit

 

Mit dem Frühlingsbeginn am 21. März feiern jährlich weltweit mehr als

300 Mio. Menschen das Newroz-Fest. Dieser Tag steht für sie seit

langem für Freiheit, Emanzipation und Neubeginn. Behiye Uca, für die

Celler Linke im Kreistag und im Stadtrat, sieht diese Symbolkraft in

diesem Jahr in besonderer Weise gefordert: „Die diesjährigen

Newroz-Feiern stehen im Schatten des am 16. April anstehenden

Verfassungsreferendums in der Türkei. Mit Besorgnis sehen die

Menschen in Europa auf die Türkei, die Erdoğan in eine Autokratie

umwandeln will.“ Seit dem gescheiterten Militärputsch würden

Andersdenkende verfolgt und verhaftet und ethnische Minderheiten

bekämpft. Hunderte Politiker und 13 Abgeordnete der HDP seien

inhaftiert, Stadtverwaltungen in den kurdischen Regionen des Landes

seien unter Zwangsverwaltung gestellt.

„Wir sagen 'Nein zur Diktatur – Ja zu Demokratie und Freiheit' und

hoffen, dass eine Mehrheit der Menschen in der Türkei dies auch so

sieht und Erdoğan eine Abfuhr erteilt“, so Behiye Uca.










Landesparteitag der Niedersächsischen LINKEN

am 4. u. 05. März 17

Die Celler LINKE war am 04. u. 05. März mit 4 Delegierten auf dem Landesparteitag der Niedersächsischen LINKEN in Osnabrück vertreten. Behiye Uca ist  wieder in den Vorstand gewählt worden. Unser Antrag gegen den Celler Trialog wurde einstimmig verabschiedet.









Sozialticket im Landkreis Celle

Antrag an Landkreis und Pressemitteilung




 

 P E S S E M  I T T E I L U N G

Kreistagsabgeordnete Behiye Uca (Die Linke) beantragt Sozialticket:
„Mobilität darf nicht am Geldbeutel scheitern“

 Die Einführung eines Sozialtickets hat jetzt die Kreistagsabgeordnete
 Behiye Uca (Die Linke) beantragt. Wer Leistungen nach dem SGB II (Hartz
 IV), SGB XII (Grundsicherung im Alter) oder Asylbewerberleistungsgesetz
 erhält, soll künftig im Celler Busverkehr nur noch den halben Preis
 bezahlen. „In vielen Verkehrsverbünden Deutschlands ist das Sozialticket
 erfolgreich umgesetzt“, meint Behiye Uca und verweist insbesondere auf
 den Großraumverkehr Hannover (GVH). Dort bekommen
 Leistungsempfängerinnen und -empfänger mit der Zustellung ihres
 Bescheids durch das Jobcenter oder das Sozialamt die sogenannte
 „Region-S-Karte“, mit der sie alle Fahrkarten zum halben Preis erwerben
 können.
 Die Linken-Abgeordnete sieht in Stadt und Landkreis Celle einen großen
 Bedarf, denn allein schon in Hartz IV-Bedarfsgemeinschaften würden
 15.000 Menschen leben: „Ein Leben am Rande des Existenzminimums führt in
 vielen Fällen zu so etwas wie Mobilitätsarmut und so zu geringeren
 Chancen gesellschaftlicher Teilhabe.“ Zwar sehe der Warenkorb, nach dem
 der Regelsatz berechnet sei, auch knapp 26 Euro für „Verkehr“ vor, aber
 damit komme man nicht weit. Für die Strecke von Fassberg nach Celle
 koste schon eine 4er-Karte 26,10 Euro. Mit den Leistungen im Regelsatz
 könne man also gerade zweimal im Monat in die Kreisstadt. Im
 innerstädtischen Verkehr in Celle kostet die 4er-Karte für Erwachsene
 6,60 Euro. Uca: „Mit den 26 Euro aus dem Regelsatz lassen sich damit
 gerade mal acht Fahrten pro Monat machen.“
 Die Abgeordnete sieht gute Chancen, für ihren Antrag im Kreistag eine
 Mehrheit zu finden: „Wir haben den Antrag ja schon einmal im Jahr 2009
 gestellt. Damals waren die Fraktionen der SPD und von Bündnis '90/Die
 Grünen absolut dafür. Und CDU und Verwaltung haben seinerzeit eigentlich
 nur Kostengründe dagegen ins Feld geführt.“ Aber Kostengründe mag Uca
 nicht mehr gelten lassen. Einerseits stünde der Landkreis finanziell
 nicht schlecht da, andererseits müssten die zusätzlichen Kosten nicht
 unbedingt groß sein: „Wegen des Sozialtickets würde ja
 ändern. Kompensiert werden müsste also nur Fahrten, die bisher zum
 normalen Tarif gemacht wurden und künftig die Hälfte kosten. Da ich aber
 davon ausgehe, dass mit einem günstigeren Tarif weit mehr Fahrten
 unternommen werden, kann das ein mögliches Minus bei CeBus nicht nur
 auffangen, sondern im Besten Fall sogar ein Plus zustande kommen
 lassen.“ Hier müsse sehr genau mit dem Unternehmen CeBus verhandelt werden.
 Im Kern geht es Behiye Uca aber um die Verbesserung von Teilhabe- und
 Bildungschancen: „Jedes sechste Kind im Landkreis und jedes vierte Kind
 in der Stadt Celle lebt in einer Familie, die auf Sozialleistungen
 angewiesen ist. Mobilität – auch die der Eltern – verbessert die
 Teilhabe- und Bildungschancen der ganzen Familie. Das müssen wir im
 Blick haben, wenn es um das Sozialticket geht.“






Wir arbeiten an unserem Niedesächsischen Wahlprogramm

am 22.01.17 in Hannover




Am 22.01.17 bei der Regionalkonferenz zur Erarbeitung unseres Landtagswahlprogramms in Hannover unter fleißiger Mitwirkung von Behiye und unserem neuen Mitstreiter Hendrik war es eine tolle Stimmung mit intensiven Diskussionen. .
Gemeinsam werden wir für eine starke LINKE in Niedersachsen kämpfen.





Grußwort von Behiye Uca beim Gründungskongress der HDK in Hannover am 15.01.17

HDK ist der Verein "demokratischer Kongress der Völker"



 

Liebe Freundinnen und Freunde,

 

ich überbringe Euch herzliche solidarische Grüße der LINKEN in Niedersachsen.

 

Der Gründungskongress HDK heute hier in Hannover ist ein wichtiges Signal für die linke Bewegung. Herzlichen Glückwunsch!

 

Der Erfolg der HDP macht den Menschen weiterhin Hoffnung auf eine demokratische Wende. Die Entscheidung der HDP (Demokratische Partei der Völker), mit Vertreterinnen und Vertretern vieler linken gesellschaftlichen Bewegungen zu den Wahlen anzutreten, war richtig. Die kurdische Bewegung ist offen für eine Allianz mit sozialistischen und liberal-demokratischen Kräften. So wurde und wird die Isolation durchbrochen.

 

Es konnte eine Brücke zu den Forderungen des »Juni-Aufstandes« von 2013 hergestellt werden. Viele AktivistInnen unterschiedlicher Gruppen, die Teil des »Juni-Aufstandes« waren, fanden als KandidatInnen und Mitglieder einen Platz in der HDP. Auch die Solidaritätswelle mit dem erfolgreichen Widerstand in Kobanê (in Rojava) hat für Aufwind gesorgt. Linke Parteien wie die EMEP (Partei der Arbeit), die innerhalb der HDK (Demokratischer Kongress der Völker) tätig sind, aber nicht der HDP angehören, riefen ihre Mitglieder dazu auf, die HDP zu wählen. Auch andere sozialistische Parteien und Gruppen wie die Halk Evleri (Volkshäuser) stellten sich hinter die HDP.

 

Gemeinsam geht es um die Verhinderung des autoritären Präsidialsystems.

Es geht darum die kriegerischen Pläne der AKP in Syrien zu verhindern.

Es geht um den Frieden für das kurdische Volk.

 

Es ist wichtig, an diesem Linksbündnis festzuhalten. Dieses Bündnis ist eine starke Kraft gegen den Neoliberalismus. Es steht gegen Krieg und neo-osmanische Ambitionen und für Demokratisierung und Frieden.

 

Und es wird immer wichtiger, solche Bündnisse zu schmieden, nicht nur weil in der Türkei die Demokratie in großer Gefahr ist. Die Wahl von Trump zum amerikanischen Präsidenten hat Kräfte an die Macht gebracht, von denen nichts Gutes zu erwarten ist. In vielen europäischen Ländern – auch in Deutschland – haben Rechtspopulisten enormen Zulauf. Diesen Gefahren müssen wir Linke uns mit einer breiten Bündnispolitik entgegenstellen. Und wir müssen den Menschen Angebote machen für die Mitarbeit an einem wirklich demokratischen und solidarischen Projekt zur Umgestaltung der Gesellschaft.

 

Der „Demokratischen Kongress der Völker Deutschland“ wird Teil der nationalen und internationalen Linken werden.

 

Es ist gut, sich nicht nur auf die Situation in der Türkei und in Kurdistan zu beziehen. Es ist nicht weniger wichtig, sich auch in die sozialen und antirassistischen Kämpfe in Deutschland und vor Ort einzumischen. Das ist gelebter Internationalismus.

 

Ich wünsche euch im Namen des Landesvorstandes der Partei die Linke Niedersachsen für den heutigen Gründungskongress der HDK Hannover alles Gute. Viel Erfolg und gemeinsame Kämpfe für Frieden und Fortschritt.







gerade gut 1% der Einkommensmillionäre beim Finanzamt registriert

auf der Zunge zergangen die anderen fast 99% betrügen den Staat, weil zu wenig Steuerprüfer eingestellt werden






Grußwort zum Ida-Ezi-Fest der Êzîdinnen und Êzîden

an@dielinke-celle.de


 

Grußwort zum Ida-Ezi-Fest der Êzîdinnen und Êzîden

 

Am 16. Dezember feiern Êzîdinnen und Êzîden in aller Welt am Ende einer Fastenzeit das Îda Êzî-Fest. Die 4000 Jahre alte Tradition, die eine ähnliche Bedeutung wie die christliche Weihnachtsfeier hat und ein Fest zu Ehren Gottes ist, steht im Zeichen der Versöhnung und des Friedens.

 

Leider hat sich auch in diesem Jahr wieder gezeigt, dass Frieden und Gerechtigkeit für viele Menschen ein unerfüllter Wunsch bleibt. Erfreulicherweise lässt sich in Deutschland eine Mehrheit der Bevölkerung nicht von den rechtsextremistischen und rechtspolulistischen Hassparolen aufhetzen, sondern steht solidarisch und helfend zu den aus Kriegs- und Krisenregionen zu uns geflüchteten Menschen. Das wenigstens kann uns ein wenig Hoffnung geben.

 

Behiye Uca, Mitglied im Rat der Stadt Celle, Kreistagsmitglied und Mitglied im niedersächsischen Landesvorstand Die Linke





 

Obdachlosigkeit: Steigerung um 60% bis 2018

Auszug aus Cz vom 06.12.16

 

 

 

 

Hervorragende Rede von Sarah

https://www.facebook.com/linksfraktion/videos/10154197426093434/

 

 

 

 

Cz, 19.11.16 zur Türkei - Resolution von Celler LINKEN Stadträtin Behiye Uca

Text zum Vergrößern anklicken







Resolution der Stadträtin, Behiye Uca, DIE LINKE Celle! Solidaritätserklärung für Demokratie, Menschenrechte und Meinungsfreiheit in der Türkei.

Unsere Resolution wurde am 17.11.16 einstimmig vom Celler Stadtrat verabschiedet

Hier die Begründung vor dem Stadtrat von Behiye Uca:



Dringlichkeitsantrag nach § 6 der Geschäftsordnung des Rates der Stadt Celle


Solidaritätserklärung für Demokratie, Menschenrechte und Meinungsfreiheit in der Türkei.

"[Anrede],


ich möchte vor Eintritt in die Tagesordnung einen sogenannten Dringlichkeitsantrag einbringen. Es geht um eine


Solidaritätserklärung für Demokratie, Menschenrechte und Meinungsfreiheit in der Türkei.


Der Text der Erklärung, der Ihnen vorliegt, ist einstimmig im Verwaltungsausschuss empfohlen worden.


Als Dringlichkeitsantrag muss er eingebracht werden, weil die Frist für einen ordentlichen Antrag verstrichen war. Diese Erklärung ist aber auch in ganz anderer Weise dringlich. Und deshalb möchte ich um Ihre Unterstützung werben.


Ich hatte ursprünglich eine Erklärung vorgeschlagen, die die hamburgische Bürgerschaft verabschiedet hatte. Dankenswerterweise hat die FDP-Fraktion, vor allem der Kollege Range, die Erklärung präzisiert und auf unsere Verhältnisse zugeschnitten. Denn wie Sie wissen, hat die größte in Celle lebende Minderheit kurdische Wurzeln. Und die Erklärung ist um den Aspekt der Unabhängigkeit der Justiz erweitert worden.


Es ist wichtig, dass wir jetzt mit dieser Erklärung ein Zeichen setzen für die Rückkehr zur Demokratie.


Erlauben Sie mir noch den Hinweis auf einen persönlichen Aspekt: Wie die meisten von Ihnen wissen, ist meine Schwester Feleknas Abgeordnete der HDP. Das heißt: Sie steht aktuell mit einem Bein im Gefängnis. Deshalb danke ich Ihnen auch ganz persönlich für die Unterstüztung der Erklärung."


Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.









Rheinmetall Waffengeschäfte

"Die Sparte Waffen und Munition konnte ihren Umsatz um gut 50% au 720 Mio. € steigern"






Die HAZ schreibt über die Rolle der AFD im Celler Stadtrat

-******** Machtdemonstration im Schulterschluß mit der AFD ****** -




Auch künftig im Rat: Die Linke/BSG

Oliver Müller und Behiye Uca bilden erneut Fraktion




 

Nach fünf erfolgreichen Jahren gibt es für Oliver Müller (Bündnis Soziale Gerechtigkeit) und Behiye Uca (Die Linke) keinen Grund, ihre Arbeit im Celler Stadtrat nicht als Gruppe fortzusetzen. Hierfür haben sie jetzt auch die Zustimmung ihrer Gremien erhalten. Den Fraktionsvorsitz wird zunächst erneut Oliver Müller übernehmen.
Inhaltlich gibt es in den allermeisten Politikfeldern große Übereinstimmungen. So will die Fraktion weiter für einen Ausbau des kommunalen Klimaschutzprogramms eintreten, z.B. mit der Schaffung einer Klimaschutzagentur. Zur Frage der Verbesserung der Fahrradmobilität ging gerade ein Antrag der Fraktion mit positiver Resonanz durch den Umweltausschuss, aber auch hier sollen weiter neue Ideen eingebracht werden. In der Sozialpolitik wollen Müller und Uca, dass die kommunalen Gremien endlich die Kinderarmut auch unter lokalen Gesichtspunkten gezielter bekämpfen.
Daneben gebe es einige "Evergreens", so Müller: "In Sachen Nordwall hat sich nichts geändert. Das Projekt Gegenläufigkeit ist überflüssig wie ein Kropf. Und es ist nicht nur überflüssig, sondern verschärft die sowieso schon hohe Feinstaubbelastung, was für die geplante Wohnbebauung absolut kontraproduktiv ist." Auch die Congress Union müsse einer kritischen Prüfung unterzogen werden, meint Behiye Uca: "Die Union ist ein Millionengrab. Es muss endlich einmal auf Faktenbasis geklärt werden, ob und wie sich diese haushaltspolitisch nicht länger hinnehmbare Situation verändern lässt."
Zu den geänderten Verhältnissen im Rat äußerte sich Müller so: "Der neue Oberbürgermeister hat genauso wenig eine automatische Mehrheit wie der alte. In den letzten fünf Jahren gab es aber so etwas wie eine heimliche große Koalition. Jetzt ist noch offen, wie es weitergeht. Wir bleiben bei unserer Linie: Mit Vorschlägen für einen sozial-ökologischen Wandel eintreten, und dort Opposition machen, wo das Ziel Nachhaltigkeit - auch in Haushaltsfragen - keine Beachtung findet."








An die Celler Presse von Behiye



 Bürgermeister von Diyarbakir verhaftet
 Behiye Uca (Die Linke): "Skandalöser Übergriff"

Als skandalösen Übergriff gegen gewählte Vertreter der Bevölkerung bezeichnet Behiye Uca (Die Linke) die Verhaftung der Bürgermeister von Diyarbakir, Gültan Kisanak und Firat Anli. Der türkische Staat gehe massiv gegen die kurdischen Stadtverwaltungen vor. Bis jetzt seinen ihren Informationen nach in 25 Städten die Bürgermeister auf Grundlage des Ausnahmezustandsgesetzes in der Türkei abgesetzt. Die Kommunen wurden anschließend unter Zwangsverwaltung gestellt. Zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister wurden verhaftet. "Ich erwarte, dass die politisch Verantwortlichen in Deutschland und der Europäischen Union gegen dieses Vorgehen protestieren", fordert Behiye Uca, die für die Linkspartei im Celler Stadtrat und Kreistag sitzt.
 Bei einer Protestversammlung in Diyarbakir ist Ucas Schwester Feleknas Uca verletzt worden, die für die HDP im türkischen Parlement sitzt. Wie Behiye Uca jetzt durch ein Telefonat erfuhr, ist ihre Schwester durch Polizisten verprügelt worden, wobei Rippen angebrochen seien. Sie ist im Krankenhaus behandelt worden. Ihr ganzer Körper sei voller blauer Flecken .









Gegen den "Celler Trialog" - für den Stopp von deutschen Kriegswaffenlieferungen und gegen Kriegsinterventionen unter deutscher Beteiligung

120 Antiekriegsativisten ziehen für Frieden durch Celle

Rotkehlchen Chor





Die Rotkehlchen

Sing mal wieder!

 

Der nächste Termin ist am 16.02.16 um 18.00

Treffpunkt ist Das Büro Neustadt 52 29225 Celle


 

Interessierte können sich melden bei Klaus Meier (kjhhmeier49@gmail.com) oder Hans-Peter Binder (hans_peter_binder@web.de).

 

Wir sind eine Gruppe von Menschen, die Spaß am Singen haben, besonders des von dem von der  UNESCO anerkannten „immaterielle Kulturgut“ den ArbeiterInnenliedern und was es sonst noch als „Volkes Lieder“ gibt.






Celler Trialog beenden

Für eine Welt ohne Krieg! Die LINKE Celle unterstützt diese Veranstaltung - und - bitte keine Parteifahnen, -Transparente, nur welche, die Antkriegsthemen ansprechen

Celler Trialog beenden – Für eine Welt ohne Krieg!

Am 24. und 25. Oktober 2016 findet erneut der „Celler Trialog“ in der Congress Union Celle, statt. Dieses „Diskussionsforum für Außen und Sicherheitspolitik“ wird bereits als „nationales Pendant zur Sicherheitskonferenz“ (SiKo) in München gehandelt.

Genau wie die SiKo steht der Celler Trialog für Krieg, Ausbeutung, Aufrüstung und zunehmende Militarisierung der Gesellschaft.

Seit 2007 treffen sich hochrangige Vertreter*innen und Entscheidungsträger*innen - unter Ausschluss der Öffentlichkeit - aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Bundeswehr. So kommen u. a. Ursula von der Leyen (Bundesministerin der Verteidigung), Armin Papperger (Vorstandsvorsitzender Rheinmetall AG), Henning Otte (MdB CDU), General Volker Wieker (Generalinspekteur der Bundeswehr) und Ulrich Grillo (Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V.) zusammen.

Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass die Tagung auf einer informellen Ebene eine Netzwerkfunktion für den militärisch-industriellen Komplex der BRD hat. Insbesondere das Rahmenprogramm dürfte den Teilnehmer*innen ein Parkett liefern, auf dem sich über „face-to-face“ -Kontakte ein rüstungslobbyistisches Netzwerk bilden bzw. stabilisieren lässt.

Die Teilnehmer*innen verständigten sich im Celler Appell 2008 auf drei konkrete

Maßnahmen:

„1. Zur Vertiefung des Dialogs zwischen Bundeswehr und Gesellschaft sollen künftig einmal im Jahr auf einem nationalen Forum, im Rahmen des Celler Trialogs

[...] weitere Schritte beschlossen werden. Damit wollen wir allen Entscheidungsträgern in Wirtschaft, Politik und Bundeswehr Impulse für die vertiefte sicherheitspolitische Diskussion geben. 2. Wir starten eine Initiative insbesondere zur Förderung der Reservisten in Industrie und Wirtschaft, zur Vertiefung der persönlichen Kontakte und zur Intensivierung der zivil-militärischen Zusammenarbeit. [...]3. Darüber hinaus wollen wir aktiv darauf hinwirken, dass der sicherheitspolitische Dialog auch in Forschung und Lehre, insbesondere an unseren Hochschulen, gestärkt wird, z.B. durch die Einrichtung von Stiftungsprofessuren und durch einen dauerhaften, praxisorientierten und wissenschaftlichen Austausch zwischen Wirtschaft und Bundeswehr.“

Eine kritische Berichterstattung überregionaler Medien über diese selbsternannte (informelle) politische Instanz der Rüstungslobby blieb bisher aus.

Jedes Jahr werden rund 35 Milliarden Euro allein aus der BRD für Militär und Waffen verschleudert. Diese Zahl bedeutet die Verschärfung weltweiter Konflikte, Hunger und Armut und steht somit friedlichen Lösungen entgegen. Durch Rüstungsexporte und Interventionen in Konflikten verschlechtern sich die Zustände in den Krisengebieten und Fluchtursachen werden gefördert. Mit deutschen Waffen wird weltweit gemordet, was die Frage offen lässt, in welchen bewaffneten Konflikten NICHT mit deutschen Waffen getötet wird. Selbst im Syrien-Krieg kommen deutsche Waffen zum Einsatz.

Celler Trialog beenden!

Die Herrschenden werden uns eine Welt ohne Krieg und Ausbeutung nicht schenken - wir müssen uns organisieren, uns einmischen und selber aktiv werden! Wir wollen gemeinsam und entschlossen dem Schulterschluss zwischen Wirtschaft, Politik und Militär den Kampf ansagen!

 

Wir werden Kriege und die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft nicht hinnehmen. Denn eins muss klar sein: Wer Kriege plant, denen lassen wir keinen Frieden! - Kriegstreiber*innen und Profiteur*innen angreifen!Celler Trialog beenden – Für eine Welt ohne Krieg!

Am 24. und 25. Oktober 2016 findet erneut der „Celler Trialog“ in der Congress Union Celle, statt. Dieses „Diskussionsforum für Außen und Sicherheitspolitik“ wird bereits als „nationales Pendant zur Sicherheitskonferenz“ (SiKo) in München gehandelt.

Genau wie die SiKo steht der Celler Trialog für Krieg, Ausbeutung, Aufrüstung und zunehmende Militarisierung der Gesellschaft.

Seit 2007 treffen sich hochrangige Vertreter*innen und Entscheidungsträger*innen - unter Ausschluss der Öffentlichkeit - aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Bundeswehr. So kommen u. a. Ursula von der Leyen (Bundesministerin der Verteidigung), Armin Papperger (Vorstandsvorsitzender Rheinmetall AG), Henning Otte (MdB CDU), General Volker Wieker (Generalinspekteur der Bundeswehr) und Ulrich Grillo (Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V.) zusammen.

Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass die Tagung auf einer informellen Ebene eine Netzwerkfunktion für den militärisch-industriellen Komplex der BRD hat. Insbesondere das Rahmenprogramm dürfte den Teilnehmer*innen ein Parkett liefern, auf dem sich über „face-to-face“ -Kontakte ein rüstungslobbyistisches Netzwerk bilden bzw. stabilisieren lässt.

Die Teilnehmer*innen verständigten sich im Celler Appell 2008 auf drei konkrete

Maßnahmen:

„1. Zur Vertiefung des Dialogs zwischen Bundeswehr und Gesellschaft sollen künftig einmal im Jahr auf einem nationalen Forum, im Rahmen des Celler Trialogs

[...] weitere Schritte beschlossen werden. Damit wollen wir allen Entscheidungsträgern in Wirtschaft, Politik und Bundeswehr Impulse für die vertiefte sicherheitspolitische Diskussion geben. 2. Wir starten eine Initiative insbesondere zur Förderung der Reservisten in Industrie und Wirtschaft, zur Vertiefung der persönlichen Kontakte und zur Intensivierung der zivil-militärischen Zusammenarbeit. [...]3. Darüber hinaus wollen wir aktiv darauf hinwirken, dass der sicherheitspolitische Dialog auch in Forschung und Lehre, insbesondere an unseren Hochschulen, gestärkt wird, z.B. durch die Einrichtung von Stiftungsprofessuren und durch einen dauerhaften, praxisorientierten und wissenschaftlichen Austausch zwischen Wirtschaft und Bundeswehr.“

Eine kritische Berichterstattung überregionaler Medien über diese selbsternannte (informelle) politische Instanz der Rüstungslobby blieb bisher aus.

Jedes Jahr werden rund 35 Milliarden Euro allein aus der BRD für Militär und Waffen verschleudert. Diese Zahl bedeutet die Verschärfung weltweiter Konflikte, Hunger und Armut und steht somit friedlichen Lösungen entgegen. Durch Rüstungsexporte und Interventionen in Konflikten verschlechtern sich die Zustände in den Krisengebieten und Fluchtursachen werden gefördert. Mit deutschen Waffen wird weltweit gemordet, was die Frage offen lässt, in welchen bewaffneten Konflikten NICHT mit deutschen Waffen getötet wird. Selbst im Syrien-Krieg kommen deutsche Waffen zum Einsatz.

Celler Trialog beenden!

Die Herrschenden werden uns eine Welt ohne Krieg und Ausbeutung nicht schenken - wir müssen uns organisieren, uns einmischen und selber aktiv werden! Wir wollen gemeinsam und entschlossen dem Schulterschluss zwischen Wirtschaft, Politik und Militär den Kampf ansagen!

Wir werden Kriege und die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft nicht hinnehmen. Denn eins muss klar sein: Wer Kriege plant, denen lassen wir keinen Frieden! - Kriegstreiber*innen und Profiteur*innen angreifen!


von: BÜNDNIS GEGEN DEN CELLER TRIALOG, MILITARISMUS UND KRIEG CELLER_TRIALOG:BEENDEN.DE








 





Oliver Müller, "Stadt soll Kinderarmut bekämpfen"

Die Kinderarmut in Celle ist hoch. Sie lag 2013 bei 24,7 % und damit deutlich über dem Landesdurchschnitt von 15,0 %


 

Artikel in der Cz zu diesem Thema vom 17.09.2016





Behiye Uca Pressemitteilung 13.09.16

Liebe Wählerinnen und Wähler,
liebe Genossinnen und Genossen,

ich bedanke mich ganz herzlich für das mir entgegen gebrachte Vertrauen. Mit Euren Stimmen bin ich wieder im Kreistag, Stadtrat und Ortsrat vertreten. In den nächsten fünf Jahren werde ich mich mit ganzem Herzen und großem Engagement für Eure und unsere gemeinsamen Interessen einsetzen und kämpfen.

Mein großer Dank gilt auch meinem Freunden und meiner Familie für die tatkräftige und unermüdliche Unterstützung im Wahlkampf.

 Vielen lieben Dank
 Eure Behiye Uca

Presseerklärung zur Städtepartnerschaft Celle – Batman





Presseerklärung, 07.09.2016

Freundschaft reicht nicht ! Offizielle Städtepartnerschaft Celle – Batman jetzt ! Zum Verhältnis zwischen Celle und Batman gab der parteilose Stadt- und Kreistagskandidat der LINKEN, Paul Stern, folgende Erklärung ab. „ Es war 2012 ein halbherziger Schritt, mit Batman in Nordkurdistan nur eine Freundschaft einzugehen. Über 1000 Bürger_innen hatten eine offizielle Städtepartnerschaft gefordert. Der nächste Schritt, eine Städtepartnerschaft einzugehen, muss jetzt erfolgen. Die Verhältnisse in Kurdistan haben sich dramatisch verändert. Während in Südkurdistan der „Islamische Staat“ die kurdischen Siedlungsgebiete bedrängt, attackieren türkische Truppen gemeinsam mit islamistischen Terrormilizen die multiethnischen Strukturen in Rojava/Westkurdistan. In der Türkei wurden ganze Stadtteile kurdischer Städte in Schutt und Asche gelegt, ständig werden Stellungen der kurdischen Selbstverteidigungskräfte angegriffen und es finden Massenverhaftungen von Kommunalpolitiker_innen und Journalist_innen statt. Gewaltige Flüchtlingsbewegungen sind die Reaktion auf diese Verhältnisse. In Batman versuchen zahlreiche Binnenflüchtlinge, ein neues Leben aufzubauen. Die Kommune muss dabei politisch und materiell unterstützt werden. Die Besiegelung einer ersten offiziellen Städtepartnerschaft zwischen einer deutschen und kurdischen Kommune ( in der Türkei ) hätte eine wichtige Signalwirkung. Und sie wäre ein Zeichen des Respektes gegenüber den vielen Mitbürger_innen in Celle mit kurdischem Migrationshintergrund. Keine diplomatische Rücksichtnahme gegenüber der Türkei ! Offizielle Städtepartnerschaft Celle – Batman jetzt ! „






30. August 2016

Das Celler "Bündnis für einen gerechten Welthandel" zu TTIP und CETA




Ein Hin und Her: Industrie und CDU und die USA für TTIP, Paris und Gabriel dagegen.

Dei Einen wollen TTIP weiter verhandeln, die Anderen sehen darin keinen Sinn mehr.

Anlaß genug für uns, endlich klarzustellen, dass wir in der Mehrheit Freihandelsabkommen, 

wie TTIP, CETA und Konsorten ablehnen, die Großunternehmen bevorteilen und Sozial, - Tarif - und

Umweltstandards abbauen.

Das Celler "Bündnis für einen gerechten Welthandel" sagt. Flagge zeigen

AM 17.09.16 IN HAMBURG DABEI SEIN UND GEGEN CETA UND TTIP ZEICHEN SETZEN -Der DGB stellt Busse von Celle nach Hamburg zur Verfügung!!!












Unser Infostand Kommunalwahl 27.08. 16 Stadtmitte






































Unser Infostand Kommunalwahl 27.08. 16 Heeseplatz



Der LINKEN Truck Hartz-4- Rebellin Inge Hannemann in Celle

Artikel aus CZ 19.08.16















20. Juli 2016

Flyer der LINKEN - Das Kurzprogramm zur Kommunalwahl

Hier beginnt die Abfolge der Veröffentlichung unserer Flyer (Plakate) zur Kommunalwahl 2016


Der Text:

Soziale Gerechtigkeit und Demokratie in Städten und Gemeinden Kommunalpolitik bedeutet für uns ein gutes Leben für ALLE in unseren Städten und Gemeinden – eben lebenswert. Soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und die direkte Beteiligung der Bürgerrinnen und Bürger sollen das Leben in unseren Kommunen bestimmen. Unser Ziel ist eine solida-

rische und demokratische Gestaltung unseres Gemeinwesens. Für uns gilt: Die Würde des Menschen ist unantastbar, Rassismus und Ausgrenzung haben hier keinen Platz! Durch Umfairteilung des Hyper-Reichtums ist genug Geld vorhanden! Das Zehn-Punkte-Programm für die Menschen in unseren Kommune:


1. Verbesserung der Lebensbedingungen der Hartz-IV-Betroffenen. Schluss mit Sanktionen. Übernahme der tatsächlichen Kosten der Unterkunft.

2. Sozialen Wohnungsbau unter öffentliche Kontrolle stellen. Günstigen barrierefreien Wohnraum auch für finanzschwache Haushalte garantieren. Menschenwürdige Unterbringung für Geflüchtete genauso wie für Obdachlose, statt Container-Siedlungen und Massenunterkünften

3. Wohnortnahe medizinische Grund- und Regelversorgung: Polikliniken und Ärztehäuser in ländlichen Regionen und urbanen Zentren schaffen. Krankenhäuser vor Ort erhalten und mit ausreichend Fachpersonal ausstatten.

4. Öffentliche Freiräume und kostenlose Freizeitangebote für junge Menschen ausbauen. Jugendliche an den Entscheidungen vor Ort beteiligen.

5. Tatsächliche Chancengleichheit für Kinder garantieren. Gebührenfreie Kindertagesstätten flächendeckend anbieten. Mehr Integrierte Gesamtschulen einrichten. Wohnortnahe Schulen erhalten. Kostenfreie Mittagsverpflegung für alle Kinder. Schülerbeförderung über die Sekundarstufe I hinaus gewährleisten.

6. Konsequente Gleichstellungspolitik: hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte in allen Kommunen, geschlechtergerechte Einstellungspraxis im öffentlichen Dienst verwirklichen.

7. Transparenz garantieren: Informationspflicht der kommunalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger durchsetzen.

8. Kostenfreies WLAN in den Kommunen - mit sicherem Datenschutz einrichten.

9. Öffentlichen Personennahverkehr ÖPNV stärken. Auf dem Weg zum entgeltfreien ÖPNV: kostenlose Beförderung an drei Wochenenden im Jahr testen. Menschen mit notwendigen mobilen Hilfen uneingeschränkt in Bahn und Bus befördern. Tempo-30-Zonen konsequent ausweiten.

10. Gesunde Ernährung aus der Region in kommunalen Einrichtungen fördern. Artgerechte Tierhaltung sichern und Ausbau der veterinärmedizinischen Kontrollen ausbauen. Regionalen Wirtschaftskreisläufe fördern.

Themenflyer 2 zu Flüchtlingspolitik
29. Mai 2016
Herzliche Gratulation an Katja Kipping und Bernd Riexinger

und die Superrede von Sahra zum Parteitag der Linken in Magdeburg als Link (oben klicken)


 

DIE LINKE Celle gratuliert Katja Kipping und Bernd Riexinger zur Wahl des Bundesvorstandes der LINKEN

und allen neu gewählten Vertretern in ihren neuen Aufgabenbereichen, um den "Aufbruch" der Partei zu unterstützen.



Pressemitteilungen aus dem Kreis Celle

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Nachrichten aus dem Kreis Celle
27. Juni 2015 DIE LINKE. Celle/Presse

Behiye Uca (Die Linke) auf einer Protestdemonstration gegen den IS-Terror in Hannover

„Türkisch-syrische Grenze für IS schließen und für Hilfstransporte öffnen“ Mehr...

 
18. Juni 2015

Rede von Behiye Uca bei der Ratssitzung zur Änderung der Friedhofssatzung

Behiye Uca hielt in der Ratssitzung vom 18.06.2015 eine Rede zur Änderung der Friedhofssatzung. Diese wurde dahingehend geändert, dass es auf dem Waldfriedhof ein eigenes Gräberfeld für Ezidinnen und Eziden geben wird. Hier geben wir ihre Rede bei der Ratssitzung wieder. Behiye Uca "Ich möchte mich stellvertretend für die ezidische... Mehr...

 

Weihnachtsfeier 2015

Mit ca. 25 Mitgliedern, Sympathisanten und Interessierten haben wir, auf unserer Weihnachtsfeier, das Jahr ausklingen lassen.

In einer gemütlichen und besinnlichen Runde haben wir, bei so mancher Leckerei und heißen Getränken so manch nettes Gespräch geführt.


Wir wünschen euch allen besinnliche und friedliche Feiertage und freuen uns auf ein erfolgreiches und spannendes Wahljahr 2016.

Grußwort zum Ida-Ezi-Fest der Êzîdinnen und Êzîden

Am 18. Dezember feiern Êzîdinnen und Êzîden in aller Welt am Ende einer Fastenzeit das Îda Êzî-Fest. Die 4000 Jahre alte Tradition, die eine ähnliche Bedeutung wie die christliche Weihnachtsfeier hat und ein Fest zu Ehren Gottes ist, steht im Zeichen der Versöhnung und des Friedens. Ich wünsche mir, dass Êzîden und andere religiöse Minderheiten ihren Glauben ohne Angst vor Verfolgung ausüben können. Unter der Verfolgung durch den IS leiden nach wie vor viele Familien im Irak, viele mussten ihre Heimat verlassen. Erfreulicherweise verhalten sich viele Mneschen in Deutschland solidarisch zu den verfolgten Êzîdinnen und Êzîden. Dafür möchte ich mich bedanken. Wir hoffen nach wie vor, dass die Zukunft weniger durch Kriege und Menschenrechtsverletzungen gezeichnet ist und Menschlichkeit und Demokratie das Zusammenleben prägen.


Behiye Uca, Beigeordnete im Rat der Stadt Celle,

Kreistagsmitglied und

Mitglied im niedersächsischen Landesvorstand Die Linke

Sanktionsfreie Mindestsicherung statt Hartz IV!

Vom 1. bis 13. Dezember geht DIE LINKE in ihre nächste Aktionsphase zum Thema »Sanktionsfreie Mindestsicherung statt Hartz IV«. im Rahmen der Kampagne »Das muss drin sein.« Bei zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen wird die Partei auf das bestehende Hartz-IV-System aufmerksam machen und über Alternativen wie die sanktionsfreie Mindestsicherung informieren.

Wer Hartz IV bezieht, muss jeden Cent zweimal umdrehen - das Geld reicht kaum zum Leben. Gesundes Essen, Kino, Ausflüge oder ein Restaurantbesuch sind da nicht drin. Unvorhergesehene Zusatzkosten wie beispielsweise eine neue Waschmaschine oder auch eine höhere Miete, deren Mehrkosten nicht vom Amt übernommen werden, bringen die Betroffenen in enorme finanzielle Schwierigkeiten.

Zusätzlich drohen den Hartz-IV-Beziehenden bei Verstößen gegen Auflagen sogenannte »Sanktionen«, die Kürzung der Hartz-IV-Leistungen. Und das, obwohl die Regelsätze so niedrig sind dass sie das Existenzminimum definieren. Jede Kürzung verstößt somit gegen die Menschenwürde und gegen das Grundgesetz. DIE LINKE fordert deshalb die Abschaffung der Sanktionspraxis und die sofortige Anhebung des Hartz-IV-Satzes auf 500 Euro. Mittelfristig soll das »Arbeitslosengeld 2« durch eine sanktionsfreie Mindestsicherung von 1.050 Euro ersetzt werden, um allen Menschen ein Leben in Würde ohne Angst vor Sanktionen zu gewähren.

Wir meinen: Es muss endlich Schluss sein damit, dass Erwerbslose durch Sanktionen gegängelt und in schlechte Jobs gedrängt werden! Daher sagen wir: »Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV!« und starten ab 1. Dezember die nächste Aktionsphase im Rahmen der Kampagne »Das muss drin sein.«

Krieg ist keine Lösung – Kein Bundeswehreinsatz in Syrien!

Die Bundesregierung hat am Dienstag den Einsatz von 1.200 Soldaten in Syrien beschlossen. Am Freitag soll der Bundestag zustimmen. Offensichtlich haben SPD und Union nichts aus den blutigen Kriegseinsätzen in Afghanistan, Irak oder Libyen gelernt. 15 Jahre »Krieg gegen den Terror« haben überdeutlich gezeigt: Dieser Krieg ist gescheitert. Er hat den Terror nicht beseitigt, sondern durch Bomben und Drohnenangriffe tausende Zivilisten getötet.

DIE LINKE sagt nein zum Bundeswehreinsatz in Syrien!

Wer den Terror bekämpfen will, muss Waffenexporte unterbinden und auf zivile Konfliktlösungen setzen. Die Zusammenarbeit mit »verbündeten« antidemokratischen Regimen wie Saudi-Arabien muss beendet werden.

Armut, Elend und Perspektivlosigkeit machen junge Menschen empfänglich für rechte und fundamentalistische Bewegungen. Daher ist eine Demokratisierung des Welthandels dringend notwendig: Handels- und Wirtschaftsabkommen müssen auf die Verletzung von Menschenrechten geprüft werden. Dafür steht DIE LINKE.

Wir fordern

- sich verstärkt in die Verhandlungen über einen Friedensprozess für Syrien einzubringen;
- die internationalen Anstrengungen, Bankkonten des IS aufzuspüren und einzufrieren, erheblich zu verstärken;
- den Druck auf die Türkei zu erhöhen, damit sie ihre Angriffe auf die Kurden beendet und den Zustrom von IS-Kämpfern sowie die Versorgung des IS mit Nachschub über ihr Territorium unterbindet und die logistischen Strukturen des IS in ihrem Land konsequent aushebt;
- auf Saudi-Arabien und die Golfstaaten einzuwirken, damit sie die finanzielle Unterstützung für den IS aus ihren Ländern unterbinden;
- Waffenexporte aus Deutschland sofort zu stoppen und sich für ein internationales Waffenembargo über die Region einzusetzen.

Letzte Mitgliederversammlung 2015 mit Jahresbericht

Am 21.11.2015 hatten wir unsere letzte Mitgliedversammlung für dieses Jahr. 

Bei dieser haben wir unseren Jahresbericht vorgestellt, diesen könnt ihr hier auch gerne noch einmal ansehen.





Keine Flüchtlingskrise, sondern eine Krise der sozialen Gerechtigkeit!

Die Regierungskoalition aus CDU und SPD hat mit den Grünen zusammen das Asylrecht verschärft.

Aus allen Richtungen schallt es „Deutschland hat die Grenze der Belastbarkeit erreicht“. Das soll den Blick lenken: weg von den Flüchtlingen, weg von den Toten im Mittelmeer, die Opfer der europäischen Abschottung sind. Weg von der deutschen Politik, die mit Waffenlieferungen und Freihandelspolitik zentral daran beteiligt ist, Fluchtursachen überhaupt zu schaffen, weg von der Umweltverschmutzung, von den Militäreinsätzen, der Unterstützung von Diktaturen — weg von der Verantwortung „unserer“ Regierung und Wirtschaft.

Die Rede von der „Belastungsgrenze“ soll den Blick vor die eigene Haustür lenken und behauptet: „wir“ haben nunmal nicht genug, mehr ist nicht drin. Für viele Menschen ist das wahr. Sie erleben täglich: es reicht vorn und hinten nicht. Aber das liegt nicht an den Flüchtlingen. Die Kommunen sind tatsächlich an den Belastungsgrenzen. Schulen und Brücken werden nicht mehr saniert, Mietshäuser abgerissen, Grundstücke verkauft.

Bezahlbare Wohnungen fehlen fast überall, auch für Flüchtlinge. Seit wann sind die Kommunen so arm? Die Steuern für Reiche wurden gesenkt, für Vermögen ganz abgeschafft. Die öffentliche Verwaltung wurde abgebaut. Wochenlang warten Bürgerinnen und Bürger auf einen Termin beim Amt. Die Geflüchteten warten mit ihren Familien auf der Wiese.

Als die Banken in der Krise waren, ging es ganz schnell: Dieselben Politiker, die heute von „Überforderung“ sprechen, haben damals über Nacht 236 Milliarden Euro mobilisiert. Die Probleme der Unterbringung, Wohnungsnot, Personalmangel bei der Versorgung sind keine Flüchtlingskrise, sondern eine Krise der sozialen Gerechtigkeit.

An vielen Orten haben Freiwillige die Versorgung der Flüchtlinge übernommen. Sie zeigen damit, in welcher Gesellschaft sie leben wollen: Eine menschliche Politik kann die Aufgabe der Versorgung von Geflüchteten nicht abschieben. Denn es gilt gemeinsam die Verhältnisse zu ändern, die Menschen zur Flucht und einem Leben im Mangel zwingen — anstatt Geflüchtete zu bekämpfen. Daran muss sich Politik messen lassen: Ein Haushalt, der zentrale Aufgaben nicht erfüllen kann und die Bedürfnisse der Bevölkerung nicht berücksichtigt, ist nicht ausgeglichen. Er funktioniert auf Koste der Bevölkerung und auf Kosten der nächsten Generationen. Es geht daher nicht nur um bessere Finanzierung, sondern darum, die Einnahmen insgesamt gerechter zu gestalten.


Zeit zu handeln: Nicht nur „mehr“, sondern anders — Fluchtursachen bekämpfen!

  • Waffenexporte verbieten.
  • Welthandel demokratisieren. Soziale & ökologische Standards in alle Handelsabkommen


Zeit zu handeln: Grundrechte verteidigen

  • Keine Absenkung von sozialen Standards— Keine Ausnahmen vom Mindestlohn
  • Keine Verschärfung des Asylrechts
  • Kein Krieg gegen Flüchtlinge. Frontex auflösen— Keine Bundeswehr im Mittelmeer
  • Legale Fluchtwege schaffen. Schleppern die Geschäftsgrundlage entziehen


Zeit zu handeln: Krisenprofiteure zur Kasse bitten — Reichtum umfairteilen!

  • Soforthilfe für Kommunen & Länder zur Versorgung der Flüchtlinge
  • Bundessonderprogramm sozialer Wohnungsbau für Menschen mit geringen Einkommen und Flüchtlinge
  • Millionärs- und Vermögenssteuer





 

 

Deine Stimme gegen Befristung und Leiharbeit!

DIE LINKE. startete heute mit ihrer bundesweiten Unterschriftenaktion gegen Befristungen und Leiharbeit.


Immer mehr Menschen stecken in befristeten Beschäftigungsverhältnissen – oft jahrelang.


Der Anteil befristeter Stellen hat sich innerhalb der letzten 20 Jahre fast verdreifacht. Besonders junge Menschen sind von Befristungen betroffen. Unter den 15- bis 24-Jährigen ist jeder und jede Vierte befristet. Jede zweite Frau, die einen neuen Job anfängt, wird nur befristet eingestellt!

  • Wir fordern, dass Befristungen zurückgedrängt werden:
  • Ohne klar geregelten Grund darf nicht mehr befristet werden, sachgrundlose und
  • Ketten-Befristungen müssen verboten werden!
  • Leiharbeit ist eine Form moderner Sklaverei und gehört verboten.
  • Für den Übergang müssen Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter vom gleichen Tag an den gleichen Lohn bekommen wie die Festbeschäftigten.

Hier kannst du deine Stimme gegen Befristung und Leiharbeit abgeben.







28. September 2015

Grundlagenseminar zur Kommunalwahl 2016

Das Wochenende stand bei uns voll und ganz im Rahmen der anstehenden Kommunalwahl 2016. Um bestens vorbereitet zu sein, veranstalteten wir ein Grundlagenseminar für Kommunalpolitik.

Die Dozenten der Rosa Luxemburg Stiftung haben uns nicht nur viele hilfreiche Tipps für die kommende Kommunalwahl gegeben sie haben uns auch schon auf die Kommunalpolitik vorbereitet.

25. September 2015

Fussballtunier Neustadt/ Heese

Am Freitag dem 25.09.2015 fand auf dem Fußballfeld der Alten Schmiede in der Neustadt/ Heese das zweite Fußballspiel statt. Auch wir, als DIE LINKE. Celle, haben eine Mannschaft aufgestellt und uns den anderen Fußballteams entgegengestellt. Wir hatten viel Spaß bei dieser sportlichen Veranstaltung, auch wenn wir nicht jedes der 3 Spiele gewonnen haben. Wir haben gezeigt das wir nicht nur politisch sondern auch sportlich aktiv sind.

5. September 2015

Sommerfest 2015

Am 04. September veranstalteten wir unser diesjähriges Sommerfest.

                                      

Behiye Uca sprach sich in ihrer Ansprache für die gute Aufnahme der Flüchtlinge in Celle aus.


Unter den rund 60 Gästen die wir begrüßen durften waren auch Flüchtlinge aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Celle sowie eine Sudanesischen Band welche aus Flüchtlingen aus Eschede bestand.


   


Die Sudanesische Band erfreute uns mit Musik und schaffte auf der Straße vor unserem Büro eine Street-Dance-Atmosphäre. 

    


   


Andreas Braendle, DIE LINKE. KAMPA Nds. sprach in seiner Rede neben der Situation der Flüchtlinge in Niedersachsen auch unsere aktuelle Kampagne an. Er sieht es kritisch das viele Menschen in Befristet oder in Leiharbeit beschäftigt sind. Er spricht sich klar gegen Befristungen und Leiharbeit aus und machte die Gäste auf unsere Unterschriftenaktion aufmerksam.


Dank unserer fleißigen HelferINNEN gab es frisch gegrilltes, viele bunte Salate und frisch gebackene Waffeln.


   


Wir möchten uns an dieser Stelle bei unseren Helfern und Spendern bedanken. Ohne euch wäre das Fest so nicht möglich gewesen. 







Infostand vom 29.08.2015

Heute haben wir die Marktbesucher und Anwohner des Stadtteil Heese über unser Sommerfest informiert. 
Wir haben auch an unserem Stand über das Thema "Befristungen und Leiharbeit stoppen", welches im Rahmen der Kampagne Das muss drin sein ein Schwerpunktthema ist, informiert.